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Angina pectoris
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Langsame oder plötzliche Verengung der Herzkranzgefäße.

Die Angina pectoris ist eine Durchblutungsstörung, bei der die Sauerstoffversorgung des Herzens vorübergehend vermindert ist. Anders als beim Herzinfarkt sterben hierbei keine Herzmuskelzellen ab, es entstehen somit keine bleibenden Schäden. In vielen Fällen ist die Angina Pectoris jedoch ein Warnzeichen für einen Infarkt.

Grundsätzlich wird unterschieden zwischen der

a) stabilen Angina Pectoris - die Symptome und das Schmerzgefühl sind gleichbleibend und lassen mit entsprechenden Gegenmaßnahmen nach.

b) instabilen Angina pectoris - Symptome und Schmerzgefühl sowie die Wirkung der gewohnten Gegenmaßnahmen weichen vom bekannten Erscheinungsbild ab. In diesen Fällen ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren, da das Herzinfarktrisiko stark erhöht ist.

Ursachen

Auslöser für eine Angina Pectoris können Stress, Rauchen, fettreiches Essen, Alkohol oder körperliche Anstrengung sein.

Symptome

Die Symptome bei einer Angina Pectoris ähneln stark denen eines Herzinfarkts. Der Betroffene spürt oftmals einen starken Druck auf der Brust, und ein beklemmendes Engegefühl macht sich breit. In manchen Fällen werden die Symptome nicht gleich mit dem Herzen in Zusammenhang gebracht. Der Schmerz kann unter Umständen als Sodbrennen oder Übellkeit empfunden werden oder in den linken Arm, den Magen oder in den Kiefer ausstrahlen. Bei so genannten „stummen Ischämien“ treten überhaupt keine Schmerzen auf.

Diagnostik

Die Behandlungsmethoden zur Diagnose der Angina pectoris sind das EKG, 24h-Blutdruckmessungen und die Messung von Biomarkern.

Therapie

Im ersten Moment braucht der Betroffene Ruhe, Entlastung und genügend Sauerstoff. Auf lange Sicht können Angina Pectoris Anfälle mit dem Aspirin® Wirkstoff Acetylsalizylsäure und / oder Betablockern vermindert werden. In schwerwiegenderen Fällen sind unter Umständen eine Ballondilatation oder eine Bypass-Operation notwendig.

(EK)