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Der Herzinfarkt

thumb_ekgDer Herzinfarkt (Fachbegriff: Myokardinfarkt ) ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, in dessen Folge 40 bis 50 Prozent der Patienten im ersten Monat sterben. Er ist die häufigste Todesursache in den Industrienationen mit durchschnittlich 85 000 Todesfällen jährlich allein in Deutschland.

Während kleine Infarkte den Betroffenen nur wenig beeinträchtigen, verringern schwere Infarkte die Pumpleistung des Herzen erheblich und beeinflussen die Leistungsfähigkeit der erkrankten Person in besonderem Maße.

Bei einem Infarkt erfolgt ein akuter Verschluss einzelner Herzkranzgefäße,  welche die Aufgabe haben den Herzmuskel regelmäßig mit Blut zu versorgen. Das nicht mehr durchblutete Gewebe stirbt ab, gefährliche Rhythmusstörungen und eine Pumpschwäche sind die Folge.

Die Anzeichen bei einem Herzinfarkt sind Engegefühl in der Brust, Schmerzen hinter dem Brustbein und im linken Arm, Atemnot und Unwohlsein bis "Todesangst".

15 bis 20 Prozent der Herzinfarkte verlaufen schmerzlos (stumme Infarkte). Besonders häufig treten sie bei Patienten mit Diabetes mellitus auf. Zwischen 30 und 50 Prozent aller Herzinfarkte treten ohne vorige Anzeichen auf.

Die Symptome können von den hinlänglich bekannten abweichen; besonders bei Frauen kann sich ein Herzinfarkt auch durch Müdigkeit, Schwindel und Übelkeit äußern.

Sie können sich auf den folgenden Seiten über alles Wesentliche zum Herzinfarkt informieren: Sie erfahren, wie Sie Erste Hilfe leisten können, wie Sie Herzinfarkten vorbeugen können, welche Ursachen und Symptome es gibt, aufgrund welcher Maßnahmen Diagnosen gestellt werden und welche Behandlungsformen üblich sind.  (EK)